


Ein großer Abenteuerspielplatz im Süden mit barrierefreien Spielgeräten bildet den Auftakt in das Quartier und bietet zusammen mit den natürlich gestalteten Versickerungsmulden zur Bahn hin einen großen, grünen Durchlüftungskorridor. Dem Haupterschließungsweg nach Norden folgend vermittelt eine Obstwiese zwischen den Gebäuden und bietet ökologisch sowie ästhetisch eine Besonderheit. Weiter öffnet sich der Grünzug und integriert mit vielen Rasen- und Wiesenflächen einen Großteil der bestehenden Gehölze in den neuen Park.
In Form eines Naturspielplatzes werden die Bestandsbäume durch verschiedene Klimagehölze ergänzt, die über entsprechende Beschriftung Informationen zum Klimawandel bieten, sowie als kleines Arboretum für Kinder spannend sein können. Ergänzt wird der Naturspielplatz durch Spiel- und Sportgeräte aus Holz sowie Kiesflächen für Wasserspiele. Durch das Gebiet hindurch bieten kleine Treffpunkte Orientierung, Adressen und Abwechslung. Im Süden trifft man sich an der Tischtennisplatte, an der Obstwiese laden rote Rundbänke zum Sitzen am Apfelhain ein, bei den Bestandsbäumen entstehen eine Quartiersmitte „Am Holz" mit Nachbarschaftstreff und Einkaufsladen und im Norden markiert eine Schwarz-Kiefer als einzelner Nadelbaum den Treffpunkt.
Der sich im Norden des Wettbewerbsgebietes aus dem Grünzug entwickelnde Platz liegt anteilig im Ideen- sowie Realisierungsbereich, so dass auch mit Fertigstellung der südlichen Bebauung bereits ein Platzcharakter entsteht. Große, offene Flächen erlauben maximale Flexibilität in der Nutzung, ein Baumbusch aus Groß- und Kleinbäumen spendet Schatten und schafft eine angenehme, ruhige Atmosphäre. Auf dem Platz werden Flächen vorgesehen für einen Wochenmarkt, Veranstaltungen und Anlieferungen, aber auch qualitativ hochwertige Aufenthaltsflächen mit den unter den Bäumen liegenden großen, z.T. zweistöckigen Holzdecks.